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Die Finanzierungsmaßnahmen

  • Eigenkapitalquote ≥ 30 % anstreben :Eigenkapitalmangel führt bei 52 % der Unternehmen zur Insolvenz o Gewinne einbehalten o Beteiligung „FFF“ o Beteiligung OBI (Ostbelgien Invest) : Neben den Banken gibt es regional tätige Risikokapitalbeteiligungsgesellschaften:

Ostbelgien Invest AG
Hütte 79, Quartum Center
B-47OO Eupen
Tel.: 087 56 82 01
Fax: 087 74 33 50

  • Bilanzanalyse: langfristige Investierungen müssen langfristig finanziert werden (theoretische Dauer der Entschuldung : 3-10 Jahre nicht überschreiten)
  • Konsequentes Mahnwesen : sehr wichtig, da Forderungsausfälle zur Insolvenz (20 % aller Fälle) führen können.
  • Bilanz nicht nur steuerlich gestalten
  • Kurzfristige Linien mit Reserven

Als junger oder neuer Selbstständiger ist es nicht immer leicht, die potentiellen Kreditgeber zu überzeugen. In der Tat geht der Banker, der sein Geld verleiht, ein Risiko ein, denn wenn der Betrieb, der ein Darlehen aufnimmt, Konkurs anmeldet, verliert er nicht nur die Zinsen, sondern auch sein Geld.

Die Kriterien des Bankiers beruhen in erster Linie auf das Vertrauen, das er in diese Person setzen kann : seine Ehrlichkeit, seine Rechtschaffenheit, seinen Geschäftsgeist, seine Kompetenz,...
Er wird aber auf keinen Fall die wirtschaftlichen Kriterien außer Acht lassen. Er wird die Angaben über den gewählten Sektor studieren (Rentabilität, Entwicklung, Intensität der Konkurrenz) und das Projekt untersuchen, um seine Lebensfähigkeit über die kommenden 3 oder 5 Jahre festzustellen und eine Rating-Studie erstellen.
Was ist ein Rating ?Die wirtschaftliche Fähigkeit und Willigkeit eines Schuldners den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Mit Basel II verlangen die Banken mehr Sicherheiten (Offenlegung von Dokumenten) seitens der Kreditnehmer, um das Kreditrisiko zu minimieren. Die Anforderungen ans Unternehmen steigen (z.B. : Budgets, Planrechnungen, Businesspläne, Branchenvergleiche,...). Je nach Bonität (Zahlungsfähigkeit) wird es spürbare Zinsunterschiede geben.

Einen Finanzplan aufzustellen ist bei der Gründung einer Gesellschaft obligatorisch, aber auch bei jeder Gründung anzuraten. Investitionsplan, Finanzierungsplan, Kostenplanung, Abschreibungsplanung und Rentabilitätsvoraussage sollte der Finanzplan in jedem Fall beinhalten.

„Kein Anspruch auf Vollständigkeit“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater oder Bankier.

 

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